6. Deutsch-britische EBR-Fachtagung

21. bis 22. März 2019, London

Das Vereinigte Königreich ist mit Deutschland und Frankreich eines der ökonomisch wichtigsten EU-Mitgliedsländer. Das britische System der Arbeitnehmervertretung unterscheidet sich jedoch grundlegend von vielen kontinentaleuropäischen Gepflogenheiten. Betriebsräte sind im Mutterland der industriellen Revolution unbekannt, ebenso fehlen Mitbestimmung und häufig auch klare gesetzliche Regeln. Diese Themen, wie auch die unterschiedlichen EBR-Modelle, werden zwei Tage lang in einem direkten Austausch zwischen deutschen und britischen Arbeitnehmervertretern diskutiert.
 
 
Mittwoch, 20. März
Anreise und Abendessen in einem typischen Londoner Pub
(Treffpunkt um 19 Uhr im Hotel St. Giles)
 
Donnerstag, 21. März, 9-17 Uhr
Dr. Ray Cunningham (Brighton), ein deutsch-britischer Kommunikations- und Politikberater und ehemaliger Direktor der Deutsch-Britischen Stiftung für das Studium der Industriegesellschaft, moderiert wie immer diese Tagung.

 

 

 

Prof.in Dr.in Catherine Sarah Barnard (Cambridge), Professorin für EU-Recht und Arbeitsrecht an der Universität Cambridge berichtet über die juristischen Konsequenzen des Brexit für Europäische Betriebsräte. Sie arbeitet hierzu derzeit an einer Studie im Auftrag der Europäischen Kommission in Brüssel.

 

 

Stephen Redmond (London), der Vorsitzende des Central Arbitration Committee (CAC), der ersten Instanz im britischen EBR-Recht, berichtet über die Arbeit des CAC und das Prozedere bei EBR-Rechtsstreitigkeiten.

 

 

 

Anette Maier (Böblingen),

Langjähriges EBRMitglied von HewlettPackard und bis zum Scheitern der Verhandlungen Ende Oktober 2018 amtierende Vorsitzende des Besonderen Verhandlungsgremiums.

Das Verfahren vor dem CAC zum Schulungsanspruch und das nationale Recht, das für den neuen EBR "kraft Gesetz" von Hewlett Packard Enterprise gilt.

Weitere Informationen: www.ebr-news.de/012017.htm#4

 

Prof. Dr. Michael Gold (London),

Professor für vergleichende Arbeitsbeziehungen an der Londoner Universität Royal Holloway.

Der neue Corporate Governance Code vom Juli 2018 und die aktuelle Diskussionen zur Unternehmensmitbestimmung im Vereinigten Königreich.

Weitere Informationen: www.ebr-news.de/042017.htm#3.2

 

Weitere Themen (das endgültige Programm wird zum Jahresende 2018 veröffentlicht):

  • Aktuelle Veränderungen im britischen Arbeitsrecht
  • EBR-Praxis in britischen Unternehmen 

 

Rahmenprogramm am Donnerstagabend

Abendessen im historischen Gebäude der „Old Bank of England" in der Fleet Street. Hier hatte die Zentralbank bis 1975 ihren Sitz.

 

Freitag, 22. März, 9-17 Uhr

Der zweite Tag der Fachtagung endet mit dem Mittagessen. Danach besuchen wir
am Nachmittag gemeinsam das Parlament von Westminster.

Unser Tagungsort ist das Bloomsbury House im Stadtteil Holborn.

 
Besichtigung des Parlaments am Freitagnachmittag

Nach dem Mittagessen werden wir bis 17 Uhr an einer Führung durch das Parlament teilnehmen. Der Besuch steht unter Vorbehalt, ob an diesem Tag eine Parlamentsbesichtigung überhaupt möglich ist, da wir die politische Entwicklung nicht vorhersehen können. In diesem Fall würden wir kurzfristig ein alternatives Besichtigungprogramm einplanen.
 

 

Organisatorisches

 

Tagungsort:

Bloomsbury House

Tagungskosten:

€ 1.195 zzgl. Umsatzsteuer. Der Preis beinhaltet die Seminarteilnahme und die gesamte Verpflegung während des Seminars.

Hotel und Übernachtungskosten:

Hotel St. Giles

£ 105,- (ca. € 120) pro Nacht inkl. Frühstück und Umsatzsteuer

 

Seminar flyer

Anmeldeformular

 

Rechtliche Grundlagen für die Seminarteilnahme: § 37 Abs. 6 BetrVG oder § 38 Abs. 1 EBRG sowie Art. 10 Abs. 4 der EU-Richtlinie 2009/38/EG

 

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